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Liebe kennt der allein, der ohne Hoffnung liebt.

 [Friedrich von Schiller - Don Carlos]

25.11.07 18:04


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nachts in die badeanstalt und danach mit den bullen aufs revier
der kuss in der schrankwand der eltern, ein herz und zwei namen im furnier
die ewige blutsbrüderschaft und am nächsten tag nicht mehr erkannt
3 stunden mit dem taxi um´ block, weil ich den fahrer so niedlich fand
3 mädels im bayerntrikot in der südkurve vom hsv
der ehrliche brief an den chef und das engtanzen mit seiner frau
die alberne anbagger-wette im urlaub und die hochzeit danach
latein als leistungskurs, diese frisur und mein plattenvertrag

das alles wär` nie passiert
das alles wär` nie passiert
das alles wär` nie passiert
ohne prosecco

sonntagmorgen 17 uhr 10, es weckt mich das telefon
ich hab nichts als die stiefel noch an, meine sinne sind nicht mehr synchron
alles, was ich von gestern noch weiß, ist wie ich in extase geriet
ich schrie: ”auf die revolution! reißt die mucke auf - das ist mein lied!”
der freund auf dem anrufbeantworter brüllt “hey, was hast du genommen?”
er sagt mein bh sei auf ebay, wie bin ich nach hause gekommen?
himmel, arsch, wieso bin ich gepierct und was soll dieses schlangen-tattoo?
wessen zeug liegt auf meinem bett und wer zum teufel bist du?

das alles wär` nie passiert
das alles wär` nie passiert
das alles wär` nie passiert
ohne prosecco
19.11.07 18:39


Du erkennst mich nicht wieder
Allein
Mein Gesicht sei noch gleich
Und du weißt nicht ob das reicht
Um nicht alleine zu sein

Du erkennst mich nicht wieder
Unerkannt
bin ich die halbe Nacht
noch um die Häuser gerannt

Ich erkenn hier nichts wieder
Alles müde und alt
und ich male uns beide
als Umriss aus Kreide
auf den Asphalt

Du erkennst mich nicht wieder
Unerkannt
hab ich dann drüben im Park
meine Kleider verbrannt

Ich erkenn mich nicht wieder
Nur mein Herz das noch schlägt
Und ich hebe die Arme
um zu sehn ob die warme
Nachtluft mich trägt

Du erkennst mich nicht wieder
Unerkannt
flieg ich ans Ende der Stadt
ans Ende der Welt
und über den Rand

Wir sind Helden

6.11.07 20:21


denn so groß und stark das menschliche herz ist, eins ist noch größer: seine gebrechlichkeit und seine wetterwendische schwäche..

 

                                    [ Theodor Fontane ]

 

1.11.07 12:08


Kaputt

So viel kaputt
aber so vieles nicht
Jede der Scherben
spiegelt das Licht
So viel kaputt
aber zwischen der Glut
zwischen Asche und Trümmern
war irgendwas gut

...ist kaputt, aber du bist es nicht
zerbeult und verbogen und vielleicht nicht ganz dicht
aber irgendwo darunter bist du seltsam o.k
Beinah unversehrt unter allem, was weh tut...

Es ist okay - Jeder soll fliehen der kann
Wenn du den Fluchtwagen fährst
Schnall dich an
 

So viel kaputt
aber so vieles nicht ...

...ist kaputt, aber du bist es nicht
du trägst dieselben Verbände Schicht über Schicht
aber irgendwo darunter bist du längst schon verheilt
Du hast viel zu lang ihre Wunden geteilt...

Es ist okay - Jeder soll helfen der kann
Wenn du die Scherben aufhebst
zieh dir Handschuhe an

So viel kaputt
aber so vieles nicht ...

Du hast es gefunden
Und du musst es tragen
für dich und für alle
die dich danach fragen..

 

28.10.07 17:13


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